An Apple A Day…

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Herbstzeit ist Apfelzeit! Ob frisch vom Baum gepflückt und direkt verspeist, zu Apfelkompott verarbeitet, gut verpackt im Kuchenteig oder oder oder…Äpfel sind vielseitig einzusetzen und nicht umsonst das Lieblingsobst der Deutschen.

Neben ausreichend Pektin, welches die Verdauung in Schwung bringt, enthalten Äpfel viel Vitamin C und Kalium. Auch einige B-Vitamine sind vorhanden. Der Nährstoffgehalt ist allerdings von Sorte zu Sorte verschieden. Auch haben die Lager-und Anbaubedingungen, der Reifegrad und die Herkunft Einfluss auf den Nährstoffgehalt.

Die meisten Vitamine stecken übrigens in der Schale. Also nicht schälen, sondern nur gut abwaschen und trocken reiben!

 

Alte und neue Sorten

Ingrid-Marie, Rubinette,  Gravensteiner, Roter Berlepsch…wer kennt diese Sorten heutzutage noch? Denn nur weil man sie nicht kennt, heißt nicht, dass sie neu sind. Ganz im Gegenteil. Bei den aufgezählten Sorten handelt es sich um die alten Apfelsorten, die noch in Omas Garten wuchsen.

Ganz im Gegensatz zu den neueren Sorten wie Pink Lady, Fuji und Topaz, die oft durch eine Kreuzung entstanden sind und einen höheren Ertrag versprechen.

Insgesamt gibt es schätzungsweise etwa 20.000 Sorten, davon viele regionale Spezialitäten wie den Dülmener Rosenapfel, der Rote Münsterländer Borsdorfer oder den Lausitzer Nelkenapfel.

 

Tipps für Apfel-Allergiker

Apfel-Allergiker aufgepasst: Je nach Ausprägung der Allergie kann man einige Schritte unternehmen, wie man doch in den Genuss von Äpfeln kommt:

1) Manche Menschen können geschälte Äpfel vertragen. Darin sind zwar viele der Vitamine enthalten, aber noch nicht alle und somit ein guter Kompromiss, bevor man gar keinen Apfel isst.

2) Durch (kurzes) Erhitzen werden die Allergene im Apfel unschädlich gemacht. Wer morgens also gerne einen Apfel zu seinem Müsli ist, kann ihn in kleine Stücke schneiden, kurz in der Mikrowelle garen (ca.1-2 Minuten reichen schon aus) und anschließend unter die Haferflocken mischen.

3) Die Apfelsorten Santana, Berlepsch, Wellant & Rubinette gelten als Allergiker-Apfel, d.h. dass sie sind bekömmlicher als andere Sorten. Diese vier Sorten findet man allerdings nicht im Supermarkt, sondern eher auf Wochen-und Landmärkten. Dafür kann man ihn vor Ort oft probieren und feststellen, ob man ihn verträgt.

Äpfel sind auch bei einer Sorbitintoleranz oft schlecht verträglich. Hier kommt es allerdings nicht zur einer allergischen Reaktion, sondern eher zu Verdauungsbeschwerden, die aber im Gegensatz zu einer Allergie nicht gefährlich sind. Bei der Sorbitintoleranz werden oft nur kleine Mengen vertragen, diese sind aber individuell verschieden.

Gut zu wissen: Wenn man den Apfel im Ganzen isst, bringt er die Verdauung in Schwung. Raspelt man ihn dagegen hilft er gegen Durchfall.

Für Euch haben wir uns neulich auf den Wochenmarkt in Münster begeben und uns auf die Suche nach den weniger bekannten Apfelsorten begeben. Hier seht ihr einen Teil unsere Ausbeute:

Im nächsten Beitrag stellen wir Euch die einzelnen Sorten kurz vor!

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