Brainfood

Brainfood – Nahrung für das Gehirn!

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Brainfood – Das ist Nahrung, die gut für unsere grauen Zellen ist. Es bedeutet nicht, dass man davon super intelligent wird ohne weiteres Zutun, ohne zu lernen oder dass die Lebensmittel direkt im Gehirn wirken, keinesfalls! So einfach ist das nicht…

Es geht eher darum, dass einige Lebensmittel den Sauerstofftransport zum Gehirn verbessern, eine enorm wichtige Funktion! Lebensmittel, die dafür zuständig sind, enthalten vor allem Eisen und Chlorophyll.  Letzteres ist der grüne Farbstoff wie in Spinat, Felsalat oder Gartenkresse anzutreffen ist. Eisen ist in rotem Fleisch zu finden, ebenso in Hafer und Hirse, Hülsenfrüchten wie Linsen und Kürbiskernen und Sesam. Das Fleisch sollte naturbelassen sein, nicht stark verarbeitet oder mit Nitritpökelsalz versetzt. Wurstwaren fallen da schon mal weg.

Ebenso wichtig für das Gehirn ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten mit Wasser. Denn die Substanz im Gehirn besteht zu einem Großteil aus Wasser und auch der Darm kann die Nährstoffe aus der Nahrung schneller transportieren, wenn der Blutfluss, der wiederrum durch die Flüssigkeitszufuhr bedingt ist – optimal läuft.

Auch Proteine haben Einfluss auf die Gedächtnisleistung. Genauer gesagt, die Aminosäuren, die die Proteine bilden. Allen voran agiert hier das Tryptophan, die Vorstufe des „Glückshormons“ Serotonin und den „Schlafhormons“ Melatonin.  Empfehlenswerte Lebensmittel sind hier Eier, magere Fleischsorten, Fisch und Hülsenfrüchte wie Erdnüsse.

Unser Gehirn besteht aus Strukturfett. Dieses setzt sich aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammen. Dementsprechend sollte diese Fettsäuren auch über die Nahrung aufgenommen werden. Sie sind vor allem in fettigen Fischsorten wie Lachs, Hering und Thunfisch vorzufinden. Aber auch in Walnüssen und verschiedenen Pflanzenölen wie Raps, Distel-oder Maiskeimöl kommen sie vor. Keinen Nährwert fürs Gehirn haben dagegen Kokosöl, Schmalz und andere tierische Fette und Frittiertes.

Neben Fetten und Proteinen sind auch Kohlenhydrate willkommen. Wie immer: Möglichst die Vollkornvariante, da diese den Blutzucker nicht so rasant ansteigen lässt wie ein reines Weißmehlprodukt. Hafer und Dinkel sind besonders gute Getreidesorten.Müsliriegel sind ebenfalls eine gute Idee, sofern man sie selbst macht, da die Ware aus den Supermärkten oft viel zu viel Zucker und unnötige Zusatzstoffe enthält.

Was die Vitamine angeht, gibt es nicht DAS Supervitamin. Es ist die Gesamtheit auf die es ankommt und auch wirkt jedes Vitamin an einer anderen Stelle. Besonders aber die B-Vitamine wie Folsäure, Vitamin B12, Thiamin und Pyridoxin haben großen Einfluss auf das Gehirn und auch das Nervensystem.

Zusammenfassend lassen sich einige Lebensmittel aufzählen, die in keiner Ernährung fehlten sollten:

  • Hafer mit vielen Ballaststoffen (Beta-Glucan), einigen wichtigen Aminosäuren und Vitamin B1
  • Nüsse sind randvoll mit ungesättigten Fettsäuren, auch Proteine und Vitamin E stecken in ihnen. Besonders die Walnuss ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren
  • Fisch besitzt auch viele Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und Proteine
  • Beeren: Sie sind randvoll mit sekundären Pflanzenstoffen (Anthocyanen) und Ballaststoffen. Frisch vom Strauch gepflückt enthalten sie deutlich mehr Vitamine als die Ware, die man im Winter in den Supermärkten findet!
  • Möhren, Sellerie und Paprika, Kräuter und Olivenöl: Diese Gemüsesorten enthalten das Flavonoid Luteolin, welches ebenfalls positiv auf unsere grauen Zellen wirkt und Gedächtnisverlust vorbeugen soll

Aber auch alle anderen frischen und unverarbeiteten Gemüse-und Obstsorten sind zu empfehlen. Die Ernährung sollte immer abwechslungsreich und bunt sein!

Neben der Ernährung spielen aber auch andere Faktoren hinzu, zum Beispiel ausreichend Bewegung  an der frischen Luft und wenig Stress!

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