Hafer Warenkunde

Hafer – Ein Allroundtalent, das schmeckt!

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Vor ein paar Jahren hielt Porridge wieder Einzug in die moderne Küche. Was früher der lästige Haferschleim war, den Muttern uns zum Frühstück serviert hat, ist heute ein allseits beliebtes Frühstück, besonders bei den Gesundheitsbewussten unter uns 😉

Dann kam der Trend der Overnight Oats. Porridge ohne Kochen und dementsprechend in kalt. Overnight Oats sind was für die Menschen unter uns, die morgens jede Minute im Bett auskosten wollen. Denn wie der Name vermuten lässt, rührt man die Haferflocken abends in die Milch ein, fügt am besten noch Chia-oder Leinsamen hinzu, und lässt sie über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Morgens schnappt man sich seine Overnight Oats und nimmt sie mit zur Arbeit, wo man vorzugsweise noch etwas Obst hinzufügt. Oder noch einfacher….man bestellt sie bei uns !

Was steckt eigentlich drin im Hafer?

Entgegen all den anderen Getreidesorten wie Weizen & Co, lässt der Hafer unseren Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen, sondern hält ihn konstant. Große Blutzuckersprünge begünstigen nämlich Heißhunger, den man nun wirklich nicht braucht. Dafür ist das Beta-Glucan verantwortlich. Beta-Glucan ist ein Ballaststoff, der nur in Hafer und Gerste vorkommt. Von den insgesamt 10 g Ballaststoffen auf 100 g Hafer kommen sind 4,5 g Beta-Glucan.                          Neben der Blutzuckerstabilisierung, sättigt Hafer auch gut und begünstigt einen niedrigen Cholesterinspiegel. Dies liegt daran, dass er im Darm länger verweilt und so der Nährstoffabbau weniger schnell abläuft. So beugt Hafer also nicht nur Diabetes Typ 2 vor, sondern auch Darmkrebs.

Auch enthält Hafer weniger Kohlenhydrate als anderes Getreide, dafür aber mehr Proteine und Fett. Das Fett ist aber nicht negativ zu beurteilen, da es vor allem aus Linol-und Ölsaure besteht (beides ungesättigte Fettsäuren).                  Zu den Eiweißen im Hafer gehört auch das Gluten, welches als Klebereiweiß bekannt ist. Gluten kommt in sehr vielen Getreiden vor, besonders hohe Konzentrationen sind im Weizen vertreten. Dort heißt es Gliadin, während es im Hafer Avenin heißt. Hafer ist nicht glutenfrei, nur glutenarm. Avenin ist zudem besser verträglich als andere Klebereiweiße. Bei einer Zöliakie sollte nur Hafer verzehrt werden, der laut Verpackung streng glutenfrei ist.

Ebenso sind natürlich auch Vitamine im Hafer vertreten, wie zum Beispiel wie B-Vitamine, Vitamin E und Vitamin K. Auch zahlreiche Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Phosphor. sind verfügbar sowie die Spurenelemente Eisen, Kupfer, Mangan und Zink.

Hafer eignet sich nicht nur als Flocken im Müsli, sondern ist vielseitig einsetzbar. Brot mit einem Anteil an Hafermehl oder Haferflocken wertet es ernährungsphysiologisch auf. Auch in Kuchen oder Keksen machen sich Haferflocken gut. Müsliriegel ohne Hafer? Undenkbar! Hafergrütze kann man auch mal als Alternative zu Milchreis nehmen, Haferkleie mit ausreichend Flüssigkeit bringt die Verdauung schnell in Schwung.

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