Hanf – Ein berauschendes Superfood?

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Wenn das Wort „Hanf“ fällt, denken viele wahrscheinlich an die Pflanze mit der berauschenden Wirkung. Aber aus den Pflanzen, aus denen Hanfprodukte zum Verzehr hergestellt werden, wurde das Tetrahydrocannabinol (THC) herausgezüchtet, welches für die berauschende Wirkung zuständig ist.

Neben Hanfsamen gibt es in Biomärkten und Reformhäusern mittlerweile auch Hanfmehl und Hanfprotein, wobei letzteres in der Nährstoffzusammensetzung so gut wie identisch ist.

Geschälte Hanfsamen

 

Inhaltsstoffe
Mit knapp 400 Kalorien pro 100 g weisen Hanfsamen zwar keine niedrige Energiedichte auf, aber das darin enthaltene Fett besteht vor allem ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-und Omega-6-Fettsäuren, die positiv auf unseren Organismus wirken. Außerdem sind die Hanf-Produkte  proteinreich,  glutenfrei und natürlich vegan. Was die Proteine angeht, können Hanfsamen mit einem sehr guten Aminosäuremuster punkten. Das heißt, dass Hanfsamen alle der essentiellen Aminosäuren enthält, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und somit auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen ist. An Mineralstoffen beinhalten die kleinen Samen, mit einem Durchmesser von ca. 3 mm, einiges an Eisen, Zink, Magnesium, Kalium und Calcium. Besonders Eisen und Calcium könnte bei einer rein pflanzlichen Ernährung kritische Nährstoffe sein. An Vitaminen halten Hanfprodukte aus dem Handel vor allem B-Vitamine wie Thiamin, Niacin und Pyridoxin und Vitamin E bereit. Alles in allem hat Hanf also definitiv das Zeug zum Superfood!

 

Herkunft

Die Hanfpflanze gehört zur Familie der Maulbeeren. Diese sind sehr robust, sodass sie in fast jeder Klimazone gedeihen können. Wer Hanfprodukte im Handel kauft, sollte einen Blick auf das Herkunftsland werfen. Erzeugnisse aus der EU unterliegen einer strengeren Qualitätskontrolle. Wichtig ist zudem, dass die  Erzeugnisse aus dem biologischen Anbau stammen, um eine größtmögliche Schadstofffreiheit zu gewährleisten.

Hanfmehl

 

Verwendung

Mit Hanfmehl und Hanfprotein kann man backen. In Brot-oder Kuchenrezepten kann ca. 10 % der Mehlmenge mit Hanfmehl ersetzt werden. Ansonsten eignet sich das proteinreiche und glutenfreie Mehl auch für die Bindung von Soßen oder vegetarischen Bratlingen. Das Mehl weist übrigens eine grüne Farbe auf (sh. Foto).

Mit geschälten oder ungeschälten Hanfsamen kann man prima die Overnight Oats oder das Müsli ergänzen. Auch als Topping für den Salat oder Beigabe in Broten eignen sich die kleinen Kraftpakete. Hanföl ist ein kaltgepresstes Öl und sollte demnach nicht erhitzt werden – dementsprechend nur kalt verwenden, zum Beispiel als Salatdressing.

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