Eine Love-Story: Banane liebt Apfel!

Eingetragen bei: Blog | 0

Es gibt unglaublich viele verschiedene Apfelsorten. Wie soll man da den Überblick behalten? Wenn ich mal genau schaue, wie viele Sorten so in meinem Alltag bisher auftauchten bin ich fast bestürzt.
Der Boskoop ist mir seit Kindertagen bekannt, er verzauberte mich schon damals gefüllt mit Marzipan und Vanillesoße als Bratapfel. Dann ist da noch der knackig grüne Granny Smith. Er ist eher sauer, aber dafür schön saftig und fest. Der perfekte Begleiter im Alltag und er rettet mich unterwegs vor dem Hungerloch.
Der Elstar ist mein aktueller Favorit, er ist im Vergleich zu den anderen Beiden sehr süß. Ich bin auch davon überzeugt, dass er schon bei Schneewittchen eine Hauptrolle gespielt hat. Ganz ohne Allüren ist er ein schöner Abschluss zum Mittagessen.
Diese drei Sorten kommen mir spontan in den Sinn. Es wird also Zeit, sich den unzähligen anderen Sorten zu widmen.
Tolle Sorten habe ich bei Ökullus auf dem Wochenmarkt gefunden. Hier eine kurze Vorstellung des Lavanttaler Bananenapfels:

Lavanttaler Bananenapfel

Er sieht unscheinbar aus, aber riecht wirklich nach Banane. Es lohnt sich erst einmal mit geschlossenen Augen an ihm ausgiebig zu schnuppern. Er hat ein mildes Apfelaroma und eine feine bananige Süße. Der Biss ist ein wenig mehlig, aber trotzdem saftig. Mir persönlich fehlt etwas die Säure, aber für alle, denen Fruchtsäure nicht gut bekommt ist dieser Apfel eine schöne Abwechslung. Dieser Apfel würde sich sehr gut auf einer herzhaften Tarte machen. Ich stelle mir schon vor, wie er zwischen cremigem Brie und knackigen Walnüssen sein Aroma verteilt. Da kann man gleich heute noch auf dem Wochenmarkt in Münster eine weitere Runde drehen und Walnüsse von Jalall D’or und Brie von Käse Bernd mitnehmen.
Also bis gleich auf dem Domplatz in Münster!

Hinterlasse einen Kommentar